Senioren Rückblick 2016/2017

von Marco Marchetti

Eine weitere Saison der Davoser Senioren ist Mitte Juni 2017 zu Ende gegangen.
Sportlich überschaubar, Platz 7 bei 9 Teams in der Gruppe, ist grundsätzlich nichts Neues für die Altherren unter der Leitung von Übungsleiter Marco Marchetti.
Allerdings muss festgehalten werden, dass man bis kurz vor der Winterpause mit der Tabellenspitze auf Tuchfühlung war. Punktemässig folgte dann zwar der gleiche Absturz wie in der Saison zuvor, allerdings war die Art und Weise, wie man in der Rückrunde auftrat, um einiges besser als im Vorjahr. Grundsätzlich wäre es in jedem Spiel der Rückserie möglich gewesen Punkte zu holen. Das zeigen auch die meist knappen Spielausgänge. Doch teils scheiterte man entweder am eigenen Unvermögen oder vielleicht auch an der mangelhaften Physis. Klar, es fehlte auch hin und wieder das notwendige Quäntchen Glück.
Als sportliches Highlight der Saison muss der Sieg zuhause gegen das übermächtige Ruggell aus dem Fürstentum Anfang Juni 2017 hervorgehoben werden.
Neben dem grünen Rasen oder anders ausgedrückt in der dritten Halbzeit, gab es, wie üblich bei den Landwassertalern, deutlich mehr Highlights. Kurz chronologisch zusammengefasst waren dies:
Senioren-Reise nach Slowenien, Abschluss Winterpause in der Mäderbeiz auf Pischa, Hallenturnier in St. Gallen, Trainingslager in Latsch (Südtirol), neues Trikot zum Rückrundenstart gesponsert von Pizza Heaven und natürlich die Paradedisziplin der Senioren, ein Abschlussfest zur Sommerpause.

Vor allem diese Aktivitäten neben dem Fussballplatz sind es, welche die Senioren zusammenschweissen und aus einer normalen Mannschaft eine spezielle Mannschaft machen.
Jeder ist für die Mannschaft und den Verein da, sei es als aktiver Trainer, Hilfstrainer oder Vorstandsmitglied. Auch bei Anlässen, z. B. am Schülerfussballturnier bilden die Senioren schon seit Jahren eine nicht mehr wegzudenkende Stütze.

Auch in der kommenden Saison 2017 / 2018 werden die Davoser Altherren, quasi mit einer Ü45 Truppe im Schnitt, wieder in der Senioren 30+ Konkurrenz antreten. Jahr für Jahr wird es schwieriger mit jungen Mannschaften mitzuhalten, da bei den Davosern nur selten Jungsenioren nachrücken. Ein Wechsel in die Senioren 40+ Altersklasse ist momentan aber auch nicht möglich, da doch ein Drittel der Mannschaft noch nicht die 40 erreicht hat. Es ist ein Teufelskreis, für welchen es aktuell keine Lösung gibt.

Jammern will aber niemand bei den Senioren. Unsere Multikulti-Truppe mit Davoser Urgesteinen, zugewanderten Spielern aus fast allen Landesteilen und zusätzlich verstärkt mit Söldnern aus Deutschland, Slowenien, Portugal, Kroatien, etc. ist einfach nicht wegzudenken auf der Fussballlandkarte in der Ostschweiz. Und wer weiss, vielleicht wird unser grosser Traum, einmal mit der Meisterkutsche durch Davos zu fahren, irgendwann doch noch wahr. Wir bleiben auf jeden Fall dran.